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Unternehmensleitbildern als wirtschaftsethische Herausforderung

58 Zwei Probanden geben an, von dem Dokument gehört zu haben: IP09: „(...) Ich habe gehört, dass es für [Name des Unternehmens] ein wichtiges Thema ist, aber natürlich nicht in allen Details (...) Vieles, was [die] Ausführung oder (…) Umsetzung von verantwortlichem Handeln (...) betrifft ist in anderen Regelwerken innerhalb der (...) Divisionen und der Fachbereiche adressiert, um- gesetzt, Teil unseres täglichen Handelns und insofern sind bestimmte Begriffe, Themen, Appelle, die sich in diesem Dokument wiederfinden, eigentlich nur eine Zusammenfassung dessen, was Teil der Unternehmenspraxis ist schon seit län- gerer Zeit.“ IP05: „Also ich habe davon gehört, ich habe es aber vorher noch nie gelesen.“ Zwei der 19 Probanden, deren sich die Existenz des LvHW bisher nicht erschloss, scheinen davon überrascht zu sein: IP16: „Nee, kannte ich überhaupt nicht (…) Also, sicherlich, in der Presse hört man immer mal wieder es gibt (...) eher unternehmenseigene Leitbilder, aber dass es so was Übergreifendes gibt, zumindest wenn ich mir die Unterschriften- liste hier anschaue, wo eigentlich durchaus sehr viele namhafte Firmen da unter- schrieben haben, das war mir nicht klar, dass es da so eine allgemeingültige Po- sition gibt.“ IP10: „Nein, ich kannte es nicht. Obwohl es von einem Vorstandsmitglied unse- res Hauses unterschrieben ist.“ 19 Probanden haben sich vor dem Interview mit den Inhalten des LvHW beschäf- tigt und es gelesen. Ein Proband bat sich während des Interviews Zeit aus, um das Dokument zu lesen. Somit wurde für den Fortgang des Interviews sichergestellt, dass alle Probanden mit dem Dokument vertraut waren. E2: Was versteht der Proband unter dem LvHW? Hier stand primär die subjektive Interpretation des Inhaltes und der Botschaft des LvHW im Zentrum des Erkenntnisinteresses.

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