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Unternehmensleitbildern als wirtschaftsethische Herausforderung

55 se im Laufe seiner Schilderungen den Namen seines Unternehmens oder den Ei- gennamen des internen Leitbildes, wurden diese Aussagen durch „[Name Unter- nehmen]“ bzw. „[Name Unternehmensleitbild]“ ersetzt. 3.8 Erhebungstechnik Zunächst sei voran gestellt, dass die Anzahl der insgesamt durchgeführten Inter- views auf den ersten Blick gering anmutet. Die Gründe für die Reduktion der ur- sprünglich größer angelegten Studie wurden unter Kap. 3.4 erläutert. Wissen- schaftlich gesehen stellt sich über Kriterien wie die Vorbereitung der Erhebung, die Ausgestaltung des Gesprächsleitfadens, die Durchführung der Interviews sowie die Aufbereitung und Interpretation des empirischen Materials die gewünschte Qualität ein, nicht primär über die Anzahl der Interviews.26 Ebenso sei ergänzt, dass diese Studie keinen Anspruch auf Repräsentativität er- hebt und daher in der Auswertung keine prüfstatistischen Verfahren zum Einsatz kommen, deren Einsatz in einer größeren Stichprobe angemessen gewesen wäre. Basis des Erkenntnisgewinns aus den erhobenen Daten bildet die Methode der qualitativen Inhaltsanalyse nach Philipp Mayring (2010). Die Daten27 wurden für die Auswertung vorbereitet indem sie extrahiert und den entsprechenden Fragen zuordnet wurden. Die Auswertung der Daten erfolgte durch eine Analyse von Schwerpunktsetzung und Häufigkeit im Antwortverhalten. Die so analysierten Antworten wurden (wo immer möglich und sinnvoll) geeigneten Kategorien zugeordnet, welche aus den inhaltlichen Schwerpunktsetzungen im Antwortverhalten heraus entwickelt wurden (induktiver Ansatz). Die Aussagen der Führungskräfte wurden zusammengefasst, abstrahiert und der geeignetsten Kategorie zugeordnet. Zusätzlich wurde, wann immer sinnvoll, eine Quantifizierung der Aussagen durch einfache Häufigkeitsana- 26 Vertiefend hierzu: (Diekmann, 2007), (Schnell et al., 2013) 27 Die Menge der vorliegenden Daten belief sich auf insgesamt 298 Seiten in 20 Transkripten, von denen je zehn auf das Unternehmen A (mit einem Gesamtumfang von 133 Seiten) sowie zehn auf das Unternehmen B (mit einem Gesamtumfang von 165) entfielen.

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