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Unternehmensleitbildern als wirtschaftsethische Herausforderung

179 ständnis hatte, „Na wir müssen ja mit unseren Kunden da draußen oder mit (...) unserem Netzwerk reden.“ Und dann hatten sie diese Enklave der [Medikamen- tenentwickler-]truppe versus den größeren [Konzern] (...). Und dann (...) hilft es aber natürlich, wenn ALLE mit derselben Message immer wieder Druck machen. Und wir hatten einen (...) Leiter, der Druck gemacht hat, und ich habe in meiner eigenen Medizinhierarchie dasselbe immer wieder kundgetan. Und ich glaube schon, dass (...) wenn sie einen [Name eines Vorstandsmitglieds] (...) fragen, dann ist das schon ein Verhalten, was sie wünschen. Denn die können ja nicht von oben vorschreiben, wie jeder Einzelne hier zu agieren hat, sondern die set- zen voraus, dass man verantwortungsvoll mit dem Thema umgeht. (...)“ Der Proband unterstreicht die Bedeutung interner Vermittlungsstrategien gegen- über Skeptikern, wichtig sei es, angstfrei und konstruktiv den Dialog zu suchen. IP02: „Das heißt, da gibt es Grundwerte, die können sie definieren und dann gibt es halt Verhaltensregeln, die sie davon ableiten, die sehr spezifisch sein können. (...) Das mag an der einen oder anderen Stelle schwierig werden und auch ein- mal eine Diskussion hervorrufen, aber es ist nicht so, dass ich jetzt gemerkt ha- be, da war kompletter Widerstand. Es gab Teilbereiche, die Juristen waren da- gegen, weil die alle von ihrer eigenen Historie bei [Name des Unternehmens], geprägt [sind] durch (...) einen Skandal sondergleichen, der den Konzern nun wirklich an den Rand des Ruins gebracht hat (...) Die konnten sich einfach nicht vorstellen, dass es einen Bereich im Pharmabereich gibt, wo man anders agieren konnte. Das heißt, die muss man dann halt abholen. (...) Und die Erfahrung ist, (...) das Ergebnis hilft, mehr die Leute zu überzeugen als vorher ständig zu sa- gen, hat mir denn einer erlaubt das zu tun. (...) ich muss da auch eigenverant- wortlich handeln.“ Die Führungskraft führt abschließend aus, dass die Entscheidungsqualität von einer guten Begründung abhängt und dass ein unterstützendes internes Umfeld hilft, sich gemeinsam derartigen Herausforderungen zu stellen. IP02: „Na, also als Fazit nehme ich mit. Einmal muss man Entscheidungen (...) gut fundieren und begründen können und erklären können, warum man zu so ei-

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