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Unternehmensleitbildern als wirtschaftsethische Herausforderung

145 nächsten Schritt der Ergebnisdiskussion Implikationen für Theorie und Praxis ab- geleitet werden. Die Daten dieser Untersuchung wurden in folgenden übergeordneten Bereichen erhoben: A) Perzeption des Leitbildes für verantwortliches Handeln in der Wirtschaft B) Unternehmensordnungen und deren Substitute im eigenen Unternehmen C) Proklamierte vs. gelebte Unternehmens- und Führungskultur – Aspekt I: Wahrnehmung der hauseigenen Kultur D) Proklamierte vs. gelebte Unternehmens- und Führungskultur – Aspekt II und III: Delta zwischen Ist- und Soll-Kultur und mögliche Gründe E) Proklamierte vs. gelebte Unternehmens- und Führungskultur – Aspekt IV und V: Strategien bei Werteverstoß F) Dilemma-Situationen im Führungsalltag Die wesentlichsten Ergebnisse pro Bereich werden entlang der vorab formulierten Fragestellungen zum Erkenntnisinteresse dargestellt. Ad A) Perzeption des Leitbildes für verantwortliches Handeln in der Wirtschaft E1: Auf welchem Weg hat der Proband über das LvHW Kenntnis erlangt? Wie bereits in Kapitel 4.1 erläutert, gab es unter den 20 Befragten nur eine Per- son, der das LvHW vor dem Interviewzeitpunkt durch die interne Unternehmens- kommunikation bekannt geworden war. Zwei Probanden gaben an davon gehört zu haben, ohne sich zuvor inhaltlich damit auseinander gesetzt zu haben. Diese drei Probanden gehören dem Unternehmen A an. Vor dem Hintergrund der unter Erkenntnis B erläuterten Zusammenhänge hinsichtlich der ausgeprägten Tendenz der Unternehmen vornehmlich die Inhalte ihre internen Unternehmensleitbilder zu transportieren, mag dieses Ergebnis nicht verwundern. Überraschend erscheint es jedoch vor dem Hintergrund der Tatsache, dass sowohl Unternehmen A als auch Unternehmen B im Rahmen der Leitbild-Initiative zur Gruppe der Pioniere der ers- ten Stunde gehörten, demnach war anfänglich zu vermuten, dass das LvHW

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