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Unternehmensleitbildern als wirtschaftsethische Herausforderung

139 tensweisen prägen persönliche Entscheidungs-präferenzen und folglich die Qualität in der Handhabung von Dilemma-Situationen. 3. Der Schlüssel zur aktiven Auseinandersetzung mit Dilemma-Situationen liegt in einem tieferen Verständnis der Mechanismen innerhalb der gelebten Unter- nehmens- und Führungskultur. Selbige schafft bzw. nimmt den agierenden Führungskräften die Möglichkeiten ein Dilemma wirtschaftsethisch verantwort- lich zu managen. 4. Compliance-Vorschriften und deren Management dominieren unternehmens- seitige Reaktionsmechanismen bzgl. des Umgangs mit Werteverstößen. 5. Die Unternehmen haben keine Transparenz darüber, nach welchen Handlungsmaximen ihre Führungskräfte tatsächlich handeln. 6. Die agierenden Führungskräfte sind in der Bewältigung einer Dilemma- Situation häufig auf sich allein gestellt und wenden bewusst oder unbewusst Methoden des Konfliktmanagements zur Lösung an. 7. Übertragen auf die Anforderungen an eine praxistaugliche Wirtschaftsethik empfiehlt sich ein zweistufiges Verfahren zum Aufbau moralischen Urteilsver- mögens: a) Führungskräfte müssen die Relevanz einer übergeordneten „Verfassung“ wie dem „Leitbild für verantwortliches Handeln in der Wirtschaft“ für ihren persönlichen Arbeitsalltag erkennen können b) Führungskräfte brauchen überzeugende Schlüsselerlebnisse, z.B. in Form von Erfahrungsberichten anderer Führungskräfte bzgl. des Umgangs mit Di- lemma-Situationen Das übergeordnete Forschungsziel bestand darin zu analysieren, inwieweit interne und übergeordnete Unternehmensleitbilder (am Beispiel des LvHW) das Füh-

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