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Unternehmensleitbildern als wirtschaftsethische Herausforderung

129 eben begrenzt ist. Und das ist etwas, (...) wo man wirklich eben abwägen muss, (...) was schwierig ist. (...) Mit diesen verschiedenen Unsicherheiten, da die rich- tige Entscheidung zu treffen, das ist eben oft anspruchsvoll.“ Dilemma 6: IP15 berichtet von unlauterem Wettbewerb durch Druck auf einen Dienstleister: IP15: „(...) Dieser Dilemma-Fall, das ist ein einfaches Beispiel, weil der Kollege, der gehandelt hat, richtig nach den Werten, der war halt höher, und (...) das ist immer einfacher, wenn du oben in der Hierarchie bist, dann kannst du immer die, die unten sind, drauf hinweisen, wenn die was falsch machen. In die andere Richtung ist [es] sicherlich schwieriger. (...) Das war [Jahreszahl] (...). Lageraus- schreibung in [Name des Landes]. Ein Warenlager wurde ausgeschrieben und ich durfte da hin (...) Und unsere Einheit war nicht einverstanden mit dem Vor- schlag, was die Regionalgesellschaft machen wollte. Die wollten ein eigenes La- ger bauen, sich ein eigenes Monument bauen, so haben wir es immer gesehen, und wir wollten (...) Dienstleister dafür (...) und in dem Moment, ging es darum, Ausschreibungen zu machen. (...) Und während dieser Ausschreibung hat man gemerkt, dass die Kollegen in [Name des Landes] vor Ort, die haben mit falschen Karten gespielt. Man hat schnell gemerkt, dass die Zahlen nicht gepasst haben (...) Also, das könnte man nie beweisen, aber wir hatten immer die Befürchtung, die haben einen gewissen engen Kontakt zu manchen Dienstleistern (...) die ge- sagt haben, „Wenn du niedrig anbietest, so wie du es eigentlich anbieten wür- dest, dann kriegst du dieses andere Geschäft nicht.“ (...) Mein damaliger Chef- Chef (...) der hat sehr klar, in sehr hartem Ton gesagt, als er rausfand, (...) der eine Kollege aus [Name des Landes] hat [dem] Dienstleister versucht in ähnlicher Form (...) [zu] drohen. (...) Er hat [eine] scharfe E-Mail geschrieben, "Das ist mir zu Ohren gekommen, (...) „wenn es so ist, will ich, dass es korrigiert wird (...)“ Und dann kam sehr schnell zurück von der anderen Seite, dass es nicht so war, und dann haben [sie es] irgendwie hinbekommen, dass die (...) Leute zugegeben haben, dass es doch nicht so war. Das ist auch interessant, weil mein Chef-Chef hat es erwähnt, und dann natürlich der Chef von dem anderen Kollegen, dem dieses Verhalten vorgehalten wurde, der hat den anderen in Schutz genommen

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