Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

Unternehmensleitbildern als wirtschaftsethische Herausforderung

125 auch mal SAGEN, damit die sich vorbereiten können.“ und dass sie dann viel- leicht demotiviert sind das kommt (...) dann damit. Da muss man irgendwie mit leben. Das ist nicht so einfach, finde ich. (...) aber deswegen werden die meisten auch so spät kommuniziert, (lachend) weil keiner Lust dazu hat, deshalb Farbe zu bekennen und das ist dann natürlich schlecht, ja. Beides ist halt schlecht.“ Dilemma 3: IP16 über den Umgang mit so genannter „Low Performance“: IP16: „Wir haben natürlich schon Mitarbeiter, die an der einen oder anderen Stel- le nicht dem entsprechen, was wir uns eigentlich vorstellen. Das ist, denke ich, auch normal. Und dann kommt irgendwann mal die Phase zu sagen: „Was ma- chen wir mit dem Mitarbeiter?“ Und das ist ein sehr schwieriger Weg, der auch mit teilweise persönlichen Anfeindungen einhergeht, und am Ende des Tages muss man das selber durchboxen.(...) Da schlagen dann so zwei Herzen in mei- ner Brust (...) Unter Umständen ist der Mitarbeiter einem auch ans Herz gewach- sen in Anführungsstrichen, auf der anderen Seite ist eben einfach, dass er die Leistung nicht bringt, und das ist dann ein bisschen ein Dilemma für einen. (...) Das ist einmal vorgekommen. Das ist schon eine Weile her. Da darf man dann auch wahrscheinlich nicht viel zurückschauen, wo man dann halt im Sinne des gesamten Konstrukts dann was macht, was man selber vielleicht so nicht ma- chen würde? (...) Also, ich verstehe mich hier auch im Sinne des Unternehmens- leitbildes eher als Unternehmer in dem Unternehmen, und dann sind meine per- sönlichen Interessen dann zwar auch wichtig, aber nicht nur das Maßgebliche (...) Da steckt man dann öfters mal zurück, das ist keine Frage, wenn es für das Große, Ganze gut ist." Dilemma 4: IP11 über die Anweisung am ersten Arbeitstag an einem ausländischen Standort einen Mitarbeiter zu entlassen: IP11: „Also ich kann von einem Dilemma erzählen, das mir nachhaltig in Erinne- rung geblieben ist. Und zwar, ich war im Ausland, (...) in [Name des Landes]. (...) und da hatte ich zwei Situationen, die extrem waren. Da bin ich am ERSTEN Tag

Seitenübersicht