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Unternehmensleitbildern als wirtschaftsethische Herausforderung

118 I: „In dem letzten Fragenblock geht es darum, um die Erfahrung mit sogenannten Dilemma-Situationen im Führungsalltag. Ich gebe Ihnen auch noch eine Definiti- on von Dilemma, so wie wir es verstehen, vor. Und zwar ist ein Dilemma eine Si- tuation, in der DERJENIGE, der verantwortlich handelt, befürchten muss, dafür Nachteile in Kauf zu nehmen. Und wenn Sie sich jetzt geistig in die Situation des- jenigen versetzen, der dort verantwortlich handelt und dennoch befürchten muss, dafür Nachteile in Kauf nehmen zu müssen, erinnern Sie sich auch in den gan- zen Jahren, die Sie jetzt Führungskraft sind, an irgendeine Situation, wo es Ihnen mal so ging?“ Beispiel A: IP03: „Also nichts wirklich richtig KRASSES, ja. Sonst würde ich sofort sagen „Das war es.“ (...) Nein, ganz ehrlich, fällt mir (...) jetzt nicht so ein. Nein, würde ich nicht sagen. Zum Glück war ich noch nicht in der Situation. Ja, dass es jetzt/ nein. Wenn mir in der nächsten Viertelstunde was einfällt, dann komme ich mal darauf zurück, ja, aber (lacht) jetzt so direkt ad hoc, nein.“ Beispiel B: I: „Sie hatten vorhin eingangs erwähnt, dass Sie auch häufiger im Ausland tätig waren und dass Sie unterschiedliches GEBAHREN erlebt haben von Firmen, die zum Beispiel im asiatischen Raum tätig sind, auch im Umgang konkret mit Mitar- beitern und deren Entwicklungschancen. Haben Sie in dieser Zeit in Asien viel- leicht mal etwas erlebt, selbst oder beobachtet, wo so ein Dilemma entstanden ist?“ IP13: „(...) Vielleicht machen wir doch mal EINE Minute Pause, oder?“ E12: Was hat dem Probanden in der Situation geholfen zu entscheiden? Die benannten Unterstützungsmechanismen in der Bewältigung einer Dilemma- Situation lassen sich in folgende Kategorien einteilen: a) Hilfestellungen aus dem kollegialen Netzwerk (auch seitens der eigenen Führungskraft)

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