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Unternehmensleitbildern als wirtschaftsethische Herausforderung

97 zu e) IP15: „Ich habe es vorhin erwähnt, das mit der Schildkröte, da würde ich mir wünschen ein bisschen mehr Dynamik, (...) aber es ist auch schwierig, [weil Un- ternehmen] die (...) groß sind, die können sich nicht schlank machen, also nicht von heute auf morgen, und das ist eine Sache, also in Richtung von Innovation. Ich glaube schon, dass wir innovativ sind, aber ich glaube, wir könnten ein biss- chen innovativer sein und ein bisschen effizienter.“ An dieser Stelle ist zu betonen, dass viele Probanden nicht nur Gründe für das Auseinanderklaffen von angestrebten und gelebten Werten erwähnen, sondern auch zahlreiche Gründe anführen, aus denen es im Unternehmen gelingt das Del- ta möglichst klein zu halten. Folgende Belegzitate weisen diese Haltung aus: IP10: „Da sehe ich kein allzu großes Delta. Da sehe ich eher ein großes Maß an Kongruenz, weil so, denke ich, wird das Unternehmen auch nach innen wahrge- nommen. Die Frage ist, wie kommen wir da jeden Tag hin und verhalten wir uns mit dem, was wir mit dem Leitbild wollen, IMMER in Richtung dieser nach außen propagierten oder von außen vermutlich jetzt von mir so eingeschätzten Wahr- nehmung.“ IP06: „Wir haben als, und jetzt spreche ich wieder in erster Linie so für den [Un- ternehmensbereich x] eine sehr, sehr starke Präsenz hier in Deutschland. Wo diese Werte auch ein hohes Ansehen haben und die auch sehr stark dazu beige- tragen haben, dass sich [Name des Unternehmens] so entwickelt hat, wie es jetzt ist.“ Insgesamt lässt sich feststellen, dass das Delta zwischen proklamierten und ge- lebten Werten in Unternehmen B als kritischer eingestuft wird als in Unternehmen A, wie die Tab. 14 zeigt.

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