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Unternehmensleitbildern als wirtschaftsethische Herausforderung

96 bin nicht gut genug“. Dann sind so Schulungskonzepte entwickelt worden. Und als dann die Krise losging (...) [hieß es], das ist jetzt auch nicht wichtig, das wird gestrichen.“ zu c) IP09: „Ich glaube, was nach wie vor nicht gut genug gelingt, ist einfach die Au- ßenkommunikation. (...) einer breiten Öffentlichkeit zu VERMITTELN, dass es der Fall ist [das Werte hier gelebt werden]. (...) Die Leute, die da im Unterneh- men mitarbeiten, die sagen: „Was ist denn das eigentlich Neues hier? Das ist doch das, was wir hautnah jeden Tag tun.“ Und die Wahrnehmung in der Gesell- schaft ist eine andere. Und wie gelingt es, die Kommunikation so zu gestalten, dass wir dieses Leitbild (...) [der Bevölkerung] bewusst machen? Das ist mir ein Rätsel, wie Industrieunternehmen, das (...) nicht gelingen kann. Ich meine, wir wissen alle, warum, weil einfach immer wieder auch Verstöße vorkommen und die einen hohen Aufmerksamkeitsgrad (...) genießen. Und in manchen Branchen, (...) muss man auch fairerweise dazu sagen, manche Strickmuster einfach (...) falsch sind (...).“ zu d) IP12: „Wenn ich jetzt das Thema Qualität nehme (...) Sicherlich sind wir auf ei- nem hohen Niveau unterwegs, aber da haben wir wirklich Probleme es zu leben. Natürlich kommt da auch immer wieder dieses Dreieck Zeit-Kosten-Qualität. In meinem Verständnis leider rückt hier die Qualität sehr stark zurück, wo man eher kosten- und zeitgetrieben ist. (...) Aber da haben wir das Problem in der Kreativi- tät (...) Also jetzt wirklich, ich sage jetzt mal, rumspinnen im Kämmerchen, ist dann halt nicht gegeben.“ IP18: „Aber auf der anderen Seite sind wir natürlich auch ein Unternehmen und (...) letztendlich sind wir auch da um Gewinn zu machen. (...) Was ja auch abso- lut richtig ist. (...) Gut, wir jammern immer auf hohem Niveau. Aber die Kostensi- tuation ist natürlich schon angespannt.“

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