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Unternehmensleitbildern als wirtschaftsethische Herausforderung

95 ressen und was habe ich selber davon, wie bringt mich das weiter oder aber auch nicht? (...) und dadurch gibt es dann eben auch unterschiedliche Verhal- tensmuster. (...) Es ist in der Natur des Menschen verankert, letztendlich. Und das muss man einfach anerkennen, verstehen und damit umgehen lernen.“ IP16: „Es gibt viele Diskussionen (...) oben steht: „Wir wollen schneller werden. Bürokratieabbau.“ (...). In der gelebten PRAXIS, solange das keine wirklich gra- vierenden Themen sind, funktioniert das alles hervorragend. Sobald es dann aber eine gewisse Hierarchieebene übersteigt, dann (...) haben wir immer noch den gleichen Zustand wie vor Jahren, dann (...) muss alles abgestimmt sein, da müssen formale Dinge eingehalten werden (...). Also, ich unterstelle niemand, dass man sagt, man möchte hier nicht tatsächlich schneller werden, was aber auch dazu führen müsste, dass man einfach (...) gewisse Dinge ein bisschen mehr aus dem Bauch entscheiden muss. Und das ist (...) noch nicht wirklich so der Fall.“ zu b) IP03: „Man fängt dann einfach an gewisse Sachen zu hinterfragen immer auch im Hinblick [auf] 'Sag mal, wir haben doch diese Werte hier und denke doch mal darüber nach.', das ist zumindest immer so ein kleiner Hebel (...) wo man dann nochmal ansetzen kann. (...) Ich würde jetzt NICHT so weit gehen, dass ich jetzt tatsächlich zu meinem Chef gehe, wenn mir irgendwas überhaupt nicht gefällt (...) Weiß ich nicht, wäre mir dann (...) ein bisschen zu starker Hebel irgendwie (lacht) Aber (...) das als HINWEIS zu benutzen, ich überlege das jetzt gerade. Es kommt natürlich darauf an. Also, (...) als Hinweis zu benutzen, 'Also, das ist jetzt irgendwie NICHT im Einklang mit unseren [xy]-Prinzipien hier, mit unserem Ver- ständnis von Integrität.' (...) Doch, glaube ich, das würde ich doch machen, ja.“ IP17: „Zum einen Unternehmensziele, die gesteckt werden, die (...) für die Mitar- beiter nicht so transparent runtergebrochen werden, dass es dann erkennbar ist, kann ich den Beitrag leisten? Oder, wenn ja, nur welchen? Für welchen bin ich auch wirklich verantwortlich? Das heißt, da ist ein großes Loch, wo dann auch wieder Unsicherheit auftaucht, weil per se dann erstmal so die Idee entsteht, „Ich

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