MODERATIO® ist ein 1987 gegründetes Beratungsunternehmen mit Büros in Deutschland, Österreich und der Schweiz und den Standorten
Frankfurt – Ingolstadt – Kiel – München – Passau – Wien – Zürich . Wir arbeiten für deutsche Organisationen im weltweiten Einsatz in den Arbeitssprachen Deutsch und Englisch. Zu unseren Kunden gehören kleine, regional tätige Teams ebenso, wie große, renommierte und international tätige Organisationen.
Unser Beratungsansatz ist geprägt von Moderation. Wir fühlen uns dabei in besonderem Maße dem Ursprung des Wortes verpflichtet: moderatio [lat.] das rechte Maß, die Mitte finden, aber auch Lenkung, Leitung.
Wir gestalten und leiten Klärungsgespräche zwischen zwei Personen ebenso, wie Vorstands-Klausuren oder Führungskräfte-Workshops sowie Mitarbeiter-Foren mit mehreren hundert Teilnehmern.
Unsere Profession ist dabei die sach-logisch korrekte konzeptionelle Arbeit und andererseits die professionelle psycho-logische Vermittlung zwischen den Denkwelten der Know-how-Träger um von allen gleichermaßen getragene Antworten zu er-finden.
Wir bringen dafür das geeignete, methodische Framework sowie professionelles, moderatorisches Geschick in den gemeinsamen Arbeitsprozess ein.
Durch die angegliederte Werbeagentur moderatioGrafik© sind wir in der Lage Veränderungsprojekte auch durch passgenaue Unternehmenskommunikation zu begleiten.
Darüber hinaus qualifizieren wir Menschen die Menschen (an)leiten, Führungskräfte, Projektleiter, Moderatoren und Referenten in Techniken der Moderation und zeitgemäßer Mitarbeiterführung.
Unser Firmensitz ist Pörnbach in Bayern. Bestehende Standorte sind Frankfurt, Ingolstadt, Kiel/Hamburg, München, Passau und Wien. Geplante Standorte sind Berlin, Dresden, Düsseldorf, Wiesbaden und Zürich. Wir decken damit Süddeutschland ebenso ab, wie Ostdeutschland und Norddeutschland und sind auch in Österreich und der Schweiz vertreten.
Moderation kommt von [lat.] moderatio und steht für „das rechte Maß, Mäßigung, Lenkung, Leitung“.
Im Bereich Moderation gibt es sehr viele Begriffe, die zum Teil schwer einzuordnen sind, weil sie synonym verwandt werden, sich überschneiden oder auch schlicht falsch benutzt werden. Wir versuchen hier vorab einige Begriffe einzuordnen. Einem leichteren Schreiben geschuldet ist im folgenden Text jeweils vom Moderator die Rede, gemeint ist natürlich immer auch die Moderatorin.
Grundsätzliches; der Begriff Moderation steht im deutschsprachigen Raum sowohl für Unterhaltungsmoderation und journalistische Moderation in "Funk und Fernsehen", als auch für Businessmoderation im Sinne partizipativer Problembearbeitung, die in aller Regel im organisationalen Kontext stattfindet. Der Leiter wird in allen Bereichen als Moderator bezeichnet. Der Begriff an sich kommt aus dem Lateinischen, dazu hier gerne mehr...
Moderator bezeichnet dabei den Leiter eines Gruppengespräches oder "Events". Im deutschsprachigen Raum wird nicht zwischen dem Leiter einer Unterhaltungsmoderation einer journalistischen Diskussionsrunde oder der Leitung eines Workshops unterschieden. Im Englischen hingegen wird der Leiter je Bereich unterschiedlich benannt. So heisst der Moderator im Unterhaltungsbereich Host, im journalistischen Bereich ist vom Moderator die Rede und im Businessbereich ist es der Facilitator, der den Gruppenprozess steuert.
Facilitation steht im englischen Sprachraum für das, was im deutschsprachigen Sprachraum als "Businessmoderation" bezeichnet wird (vgl. www.facilitation.com). Graphic Facilitation hingegen ist ein Moderationsansatz, der von David Sibbet (San Francisco) entwickelt wurde. Hier wird Visualisierung, über sogenannte "Visual Guides", noch viel stärker als in der Businessmoderation ohnehin erforderlich, zur Gestaltung und Begleitung des Moderationsprozesses eingesetzt. Der Begriff der sogenannten
Moderationsmethode steht für Moderationsmethoden oder besser Moderationsdesigns, von Appreciative Inquiry (David L. Cooperrider) bis Zukunftswerkstatt (Robert Jungk), von Open Space (Harrison Owen) über die SIX STEPS ® (Josef W. Seifert) bis WorldCafé (Juanita Brown ). Manche Ansätze, wie etwa Open Space oder WorldCafé, haben regelrecht eine "Fangemeinde" in der Moderations-Szene. MODERATIOnsMETHODE ® ist die Bezeichnung für eine spezielle Art der Moderation, die erstmals 1989 in dem Buch "Visulisieren - Präsentieren - Moderieren" (GABAL Verlag, Offenbach), in mehrere Sprachen übersetzt und über 400.000 mal verkauft!) vorgestellt wurde. Sie verwendet den Seifert´schen "Moderationszyklus" als Basis-Struktur für den kompletten Moderationsprozess, für die Entwicklung von „Dramaturgien des Wandels“ und schlägt konkrete Basismethoden für jeden Moderationsschritt vor. "Wenn man konsequent nach der MODERATIOnsMETHODE ® arbeitet, kann man gar nicht verhindern, zu Ergebnissen zu kommen!" (Moderator Josef W. Seifert).
Moderationszyklus© bezeichnet in der Businessmoderation das Framework, das eine Workshop-Moderation in die SIX STEPS ® "Einsteigen", "Sammeln", "Auswählen", "Bearbeiten", "Planen" und "Abschließen" strukturiert. Je Thema werden die einzelnen Moderationsschritte mit geeigneten Methoden oder Moderationstechniken gefüllt. Das wird bei einem Team-"Boxenstopp" anders sein, als bei einem Strategie-Workshop und sich unterscheiden von den Moderations-Detail-Methoden einer Konfliktklärung.
Besprechungsmoderation ist die Anwendung der MODERATIOnsMETHODE ® in der / für die Meeting-Situation am Tisch, die klassische Besprechung. Dafür gilt es spezielle Grundsätze oder Tipps zu beachten, die aber keine eigene Methodik begründen. Vielmehr geht es um die konsequente Nutzung dessen, was auch für die Workshop-Moderation gilt.
Moderationstraining steht für mehrstündige Kompaktseminare mit Überblickscharakter, bis zu mehrteiliger Ausbildung in Moderation. Begriffe, wie Moderationsausbildung, Moderatorentraining, Moderation lernen, Moderatorenausbildung, Moderieren lernen und Moderationsseminar reihen sich unter dem Begriff Moderationstraining ein. Was angeboten wird ist von Anbieter zu Anbieter sehr unterschiedlich, sowohl in der Quantität als auch in der Qualität.
Teamcoaching bezeichnet ein Arbeiten mit Teams, das früher in aller Regel als Teamentwicklung bezeichnet wurde. Es reicht von der Gestaltung und Moderation von Teamfindungsprozessen bis zum "Boxenstopp" zur Reflexion des Miteinanders im Team.
Konfliktmoderation steht, wie Konfliktklärung, Konfliktmediation oder Konfliktmanagement für "Vermittlung im Konflikt". Gemeint ist vor allem das Arbeiten mit Teams, wenn der Sand im Teamgetriebe schon unüberhörbar geworden ist. Anlass für eine Klärungshilfe im Konflikt kann auch sein, dass bereits Rivalitäten und Streit offensichtlich sind. Konfliktmoderation ist ein Moderationsansatz zur Konfliktbearbeitung. Synonyme dafür sind Mediation, Businessmediation, Konfliktmanagement, Konfliktklärung, Klärungshilfe, Gewaltfreie Kommunikation oder auch Konfliktcoaching und Konfliktlösung. Was sich im einzelnen hinter dem jeweiligen Begriff verbirgt, welches Selbstverständnis und welche Arbeitsweise, ist je nach Moderator / Berater / Coach unterschiedlich.
Projektmoderation bezeichnet die Gestaltung und Moderation von Projektarbeit ohne Nutzung spezieller Projektmanagment-Software. Im Zentrum steht hier die konkrete, partizipative Problemlösearbeit, gemeinsam mit dem Projektteam, in moderierter Form. Projektmoderation ist ein von Josef W. Seifert und Kollegen entwickelter Moderationsansatz zur Verknüpfung von klassischem Projektmanagement mit Business-Moderation.
Prozessmoderation wird als Synonym für Moderationsprozess verwendet. Gemeint ist damit in aller Regel nicht Prozessberatung in Abgrenzung zur Fachberatung. Prozessberatung wird sich der "Prozessmoderation" bedienen. Profimoderation, Premiummoderation, Top-Moderation, Moderation de luxe, etc. sind in aller Regel Marketing-Begriffe, die keine inhaltlichen Merkmale beschreiben.
E-Moderation weist, in Anlehnung an E-Learning, darauf hin, dass hier mit elektronischen Medien gearbeitet wird. Das kann einerseits Internet-Moderation im virtuellen Moderationsraum und andererseits die Nutzung von PC-Systemen zur Gestaltung und Grossgruppen-Moderation von Großgruppen-Events sein.
Großgruppenmoderation meint, wie es der Begriff schon vermuten lässt, die Arbeit mit großen Gruppen, in aller Regel von 200+ Personen. Zu den bekanntesten Ansätzen der „Grossformen der Moderation“ gehören "Offene Runden / Open-Space" und "Konferenz des Wandels / Real Time Strategic Change (RTSC)" sowie "Future Search Konferenz / Zukunftskonferenz".
Grossformen der Moderation meint Grossgruppenmoderation, von Appreciative Inquiry über offene Runden (Open Space) bis Zukunfts-Szenario und ist kein eigener Ansatz.
KVP-Moderation steht für die Gestaltung und Moderation von Prozess-Optimierung nach dem Ansatz: "KAIZEN" oder "Kontinuierlicher Verbesserungs-Prozess", kurz KVP genannt. Träger des Prozesses sind die Mitarbeiter, die in sogenannten "Mitarbeitergruppen" kontinuierlich an Prozessverbesserungen arbeiten: eBook (kostenloser Download).
Moderationsmaterial bezeichnet das typischerweise zur Gestaltung und Moderation von Gruppengesprächen eingesetzte Equipment und Verbrauchsmaterial. Dazu gehören Pinnwand (Pinwand, Moderatio-Wand), Flip-Chart, Pinnwand-Papier (Moderatio-Papier), Flipchart-Papier, Filzstifte oder "Trainer-Marker", Moderationskarten, Klebepunkte, Nadeln etc. Das Verbrauchsmaterial ist in aller Regel in einem "Moderationskoffer" oder "Moderatorenkoffer" untergebracht: mehr...
Moderationsschrift ist eine spezielle Form der "Calligraphy-Schrift", die in der Moderation Verbreitung gefunden hat. Man kann sie im Visualisierungstraining, Präsentationstraining oder Moderationstraining lernen. Zwischenzeitlich gibt es auch einen speziellen Computer-Schriftfont für PC und MAC (kostenloser Download).
WorldWork ist ein ModerationsDesign zur Großgruppen-Prozessbegleitung, das von Arnold und Amy Mindell und Team entwickelt worden ist.
Strategie-Moderation bezieht sich auf die Moderation von Workshops zur Erarbeitung einer Strategie. Diese Arbeit ist in aller Regel eingebettet und umfasst die Schritte Mission, Vision, Leitbild, Strategie, Struktur und Prozesse. Die Moderation wird etwa nach den SIX STEPS® strukturiert.
Change Management ist kein geschlossener Ansatz, sondern steht für das „Managen“ eines Veränderungsprozesses, im Rahmen der Organisationsentwicklung, von der Konzeption über die Realisierung und die Mobilisierung der Mitarbeiter bis hin zur Sicherung der Nachhaltigkeit. Business Moderation / Facilitation ist ein zentrales Instrument des Changemanagement, da es nach dem Motto der Organisationsentwicklung „Betroffene zu Beteiligten machen!“ darum geht, Gesprächsrunden zu gestalten und zu moderieren; von der Vorstandsklausur bis zur Mitarbeiterkonferenz.
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